Das Wort selbst kann bedrückend wirken. Maulkorb. Viele verbinden damit Bilder von letzter Not, von Gefahr, von einer zerbrochenen Bindung. Wir sehen einen Hundemaulkorb und glauben, die Geschichte zu verstehen. Aber was, wenn wir sie falsch interpretiert haben? Was, wenn dieses Hilfsmittel kein Symbol der Einschränkung ist, sondern ein Schlüssel zu einer Welt sichererer, ruhigerer und inklusiverer Erlebnisse für unsere Hunde?
Tatsächlich sehen die verantwortungsvollsten Hundehalter – Trainer, Verhaltensspezialisten, engagierte Tiereltern – das anders. Für sie ist ein Maulkorb kein Zeichen für einen „bösen Hund“. Er ist vielmehr ein Ausdruck von Fürsorge, Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein. Er ist wie der Sicherheitsgurt für einen ängstlichen Reisenden, der Helm für einen ambitionierten Radfahrer. Er ist ein Versprechen: „Ich sorge für deine Sicherheit und die Sicherheit anderer, damit wir gemeinsam sicher durchs Leben gehen können.“